
Die Gründung des Großpriorats Italien
Mit der Wiedergründung des Großpriorats Italien im Juli dieses Jahres wird die historische Tradition der Strikten Observanz der Templer aufgegriffen und in einer zeitgemäßen Ordensstruktur fortgeführt: https://www.strikte-observanz-templer.org
Die Grundlage bildet die historische Einteilung der neun Ordensprovinzen aus dem Jahre 1764, insbesondere die VIII. Ordensprovinz, die in ein italienisches und ein deutsches Großpriorat untergliedert war. Die Errichtung des Großpriorats Italien steht somit im Zeichen der Bewahrung der templerischen Tradition, der Pflege brüderlicher und schwesterlicher Verbundenheit sowie der Förderung der geistigen und ethischen Grundwerte des Ordens.
Die Leitung des Großpriorats Italien übernimmt Loredana Masi als Großpriorin von Italien. In dieser Funktion repräsentiert sie das italienische Großpriorat und begleitet dessen organisatorischen Aufbau sowie die Weiterentwicklung der Ordensarbeit. Ihr Wirken soll der Bewahrung der historischen Traditionen, der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der Förderung der Werte der Strikten Observanz dienen.
Historische territoriale Zuordnung
Gemäß der Provinzeinteilung von 1764 gehörte das ital. Großpriorat zur VIII. Ordensprovinz – Oberdeutschland bis Donau und Italien bis Po und Tiber.
Diese Ordensprovinz gliederte sich in zwei Großpriorate:
I. Italienisches Großpriorat
- Gesamtes italienisches Gebiet
- Korsika
- Sardinien
- Sizilien
II. Deutsches Großpriorat
- Teile Böhmens und Mährens
- Österreich
- Bayern und Schwaben
- Gebiete am Ober- und Niederrhein
- Ober- und Unterfranken
- Königreich Ungarn & zugeh. Gebiete
Das historische Wappen der VIII. Ordensprovinz zeigt einen goldenen Helm und eine goldene Lanze auf blauem Grund. Der Wahlspruch lautet: Ultorem Ulciscitur Ultor.

Ausblick
Das Großpriorat Italien soll unter der Leitung von Großpriorin Loredana Masi einen wichtigen Beitrag zur Weiterführung der templerischen Tradition leisten. Die Verbindung historischer Ordensstrukturen mit zeitgemäßer Zusammenarbeit bildet die Grundlage für die Entwicklung des Großpriorats.
